Stand: 29.04.2009
Zeitrichtwert: 23 Unterrichtsstunden
| Inhaltliche Schwerpunkte | Bemerkungen |
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Bemerkungen |
Die dargestellte Unterrichtsreihe lehnt sich an den Vorschlägen von Thomas Mohr an (Information und ihre Darstellung). Weitere Bemerkungen zu technischen Voraussetzungen und fachliche Hinweise für die Lehrkraft finden Sie ganz unten. |
Einstieg (2)
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Eine Internetrecherche durchführen lassen: "Nachbarländer Deutschlands – Fläche, Einwohner, Hauptstadt". Hierbei wird einerseits bereits ein Informationssystem genutzt, andererseits werden die von den Schülerinnen und Schülern recherchierten Daten unterschiedlich dargestellt. Eine Darstellung in Form von Tabellen wird als hilfreich erkannt. In diesem Zusammenhang wird die Struktur eines Tabellenmodells diskutiert. Beispiele aus dem Alltag heranziehen, um die Bedeutung von Datenbanken aufzuzeigen (Telefonbuch, Schulverwaltung, ...) |
Erste Abfragen an eine Datenbank entwerfen (3)
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Hinführung zu einem mehrbenutzerfähigen DB-Management-System, wie dem einzusetzenden mySQL. Jede Schülerin bzw. jeder Schüler hat dabei einen eigenen Zugang zu einer mySQL-Datenbank. Den Schülerinnen und Schülern werden Beispiel-DB vorgegeben. (z.B. eine DB, die verschiedene Informationen über Kontinente, Länder, Sprachen, Orte und Flüsse enthält, wie etwa "miniterra" ) Die Schülerinnen und Schüler können diese vorgegebenen DB (zunächst "terra1.sql") in ihre Datenbank importieren. Anhand dieser Tabelle werden die Grundbegriffe ("Datensatz", "Spalte/Attribut", "(Attribut-)Wert") erläutert und erste SQL-Abfragen entworfen: SELECT [Spalten] FROM [Tabelle] WHERE [Bedingung] ORDER BY [Attribute]; Absichtliches (oder unabsichtliches) Löschen von Feldern, Datensätzen oder der gesamten Datenbank sind hier unproblematisch, führen aber zur Diskussion über z.B. ökonomische Konsequenzen bei unwiederbringlichem Datenverlust. |
Ausdifferenzierung der Modellierung (6)
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Die Unzulänglichkeit der Datenhaltung in der ersten Stufe von "miniterra" wird diskutiert und erste Entwurfsprinzipien ("Vermeidung von Redundanz") herausgestellt. Im Beispiel führen unterschiedliche Schreibweisen des Kontinent-Namens "Europa" zur Erkenntnis, dass hier eine Auslagerung in eine eigene Tabelle Vorteile bringt. Dabei tauchen die Begriffe "Schlüsselattribut", "Primärschlüssel" und "Fremdschlüssel" auf. Nach dem Importieren der nächsten Stufe von "miniterra" ("terra2.sql") entsteht die Notwendigkeit die beiden Tabellen "Land" und "Kontinent" bei Abfragen wieder miteinander zu verbinden ("Join"). Anhand der weiteren Stufen von "miniterra" (Erweiterung der Datenbank um die Tabellen "Ort" und "Fluss" in "terra3.sql" und "terra4.sql") wird das Einüben der Datenmodellierung vertieft (Beziehungen zwischen Tabellen werden durch eigenene Tabellen repräsentiert). Zudem werden weitere Möglichkeiten zur Bildung von SQL-Abfragen untersucht. Für detailierte Beispiele zu SELECT-Abfragen in "miniterra" s. Präsentation in den oben angegebenen Materialien. |
optional:
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Die zuletzt betrachtete DB ("terra4.sql") wird hinsichtlich ihrer Modellierung dargestellt. Anhand dieses Modells werden Begriffe der ER-Modellierung erläutert:
Übung: Am Beispiel der Schulverwaltung werden weitere Teile einer Miniwelt modelliert. |
Modelle von Miniwelten in relationale Datenbanken abbilden (6)
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Eine einfache Mini-Welt (z.B. mp3-Sammlung) modellieren und implementieren. Jeder Schüler implementiert für sich seine eigene Datenbank und füllt sie mit Daten. |
Datenerhebungen unter dem Aspekt Datenschutz bewerten (mind. 3)
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Datenerhebungen unter Datenschutzaspekten bewerten
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Anhang 1:
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Es wird von folgender Konfiguration ausgegangen:
Die Installation des XAMPP-Systems ist nicht Teil dieser Unterrichtsreihe. Evtl. wurde das XAMP-System auch schon im Vorfeld benutzt, um eigene (X)HTML-Dateien in das lokale Netzwerk zu stellen. |
Anhang 2:
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Datenbanken - wozu?Einstiegsbeispiel: Datenverwaltung kleiner Datenmengne in Delphi Nachteil: Nur mein Programm kann die Daten verwalten, schlecht zu erweitern, immer wieder gleiche auftretende Probleme Lösung: Datenbank-System Heute: 3-schichtige Architektur: Auf dem Client läuft nur noch ein Webclient=>
keine separates Client-Programm notwendig Folge: Ein DB-Server (MySQL) stellt seine Daten dem Web-Server (Apache) und der den Clients (bel. Browser) zur Verfügung stellt Begriffe Informationssystem und Datenbasis unterscheiden (also Unterscheidung der Begriffe Information und Daten) Relationale Datenbanken: Die Daten werden in Form von Tabellen gespeichert (Begriffe: Datensatz, Spalte) ACID-Prinzip: Paradigma für Datenbanken
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